Unterhaching: Lise-Meitner-Gymnasium – Neuigkeiten im März & April 2026 – Fassadenmontage mit Unikaten

Erweiterungsbau des Lise-Meitner-Gymnasiums

Architekturbetonfassade in Unterhaching – jedes Teil ein Unikat

Beim Erweiterungsbau des Lise-Meitner-Gymnasiums nimmt unsere Architekturbetonfassade jetzt sichtbar Gestalt an – und sie ist in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes.

  • Insgesamt 211 Betonfertigteile, davon beeindruckende 170 unterschiedliche Typen, wurden in unserem eigenen Fertigteilwerk hergestellt.
  • Das bedeutet: Fast jedes Element ist eine Einzelanfertigung – rund 80 % der Fläche besteht aus individuellen Bauteilen
  • ine enorme planerische und produktionstechnische Leistung, die höchste Präzision erfordert.
  • Auch die Materialität setzt Maßstäbe: Gefertigt aus hochwertigem Weißbeton mit 100 % Weißzement und bayrischem Marmor, entsteht ein Farbton, der sich bewusst am Bestand orientiert und sich harmonisch in die bestehende Architektur einfügt.
  • Ergänzt wird dies durch schwarz eingefärbte Fertigteile, die bereits vorab eingebaut und sorgfältig geschützt wurden.
  • Die Oberflächen wurden bereits im Werk mit Hydrophobierung und Graffitischutzversehen – ein wichtiger Beitrag zur Langlebigkeit und zum Werterhalt der Fassade.

Besonders anspruchsvoll zeigt sich die Umsetzung auf der Baustelle:

  • Die Montage erfolgt mit Schattenfugen, wodurch ein zweiteiliges Erscheinungsbild entsteht – bei tatsächlich einteiligen Elementen.
  • Gleichzeitig wurden die neuen Fassadenteile millimetergenau an den Bestand aus dem Jahr 2004 angeschlossen – eine Leistung, die höchste Genauigkeit in Planung und Ausführung verlangt.
  • Auch geometrisch ist das Projekt außergewöhnlich:
  • Die Fertigteile werden umlaufend über Eck montiert, mit durchgängigen Fugenbildern – und das bei Bauteillängen von 0,25 m bis 6,40 m und Einzelgewichten von bis zu 3,8 Tonnen.
  • Über 1.400 Befestigungspunkte müssen dabei exakt sitzen.
  • Eine besondere Herausforderung stellte zudem die sogenannte „ägyptische Montage“ dar: 
  • Einzelne Elemente mussten unter beengten Verhältnissen seitlich eingeschoben und anschließend in ihre finale Position nach oben bewegt werden – bei einer Fugenbreite von nur 2 cm.

Das Ergebnis: Eine hochpräzise, technisch anspruchsvolle und gestalterisch herausragende Fassade – bei der jedes Detail zählt und jedes Bauteil seine eigene Geschichte erzählt.

Hier einige Impressionen: